Ihr seid als Ersthundehalter ungeeignet....
- beaf96
- 15. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Juli
warum ich trotzdem einen Shiba Inu geholt habe und später selbst Hundetrainerin wurde.
Die Vorgeschichte:
Als wir uns für einen Shiba Inu entschieden hatten, wollten wir von Anfang an alles so weit es geht richtig machen.
Wir informierten uns über die Rasse, suchten einen guten Züchter, lasen Bücher und tauschten uns mit anderen Shiba Inu Haltern aus.
Schon vor dem Einzug begannen wir die Suche nach einer passenden Hundeschule.
Wir kontaktierten verschiedenen Hundeschulen, schauten uns Trainingsstunden an, denn wir wollten eine gute Hundeschule finden, wo wir uns als Ersthundehalter gut begleitet fühlen.
Aber leider hat das Bauchgefühl meistens gesagt "NEIN"...
Viele Hundetrainer wirkten starr in ihren Methoden, bei anderen hatten wir den Eindruck, dass bereits feste Meinungen über bestimmte Rassen existierten, noch bevor sie den Hund überhaupt kennengelernt haben.
Und dann kamen Aussagen, die uns lange begleiteten:
Shiba Inus sind nicht erziehbar
Diese Rasse ist nichts für Ersthundehalter
Mit dem bekommt ihr Probleme...
Diese Sätze hörten wir mehr als einmal.
Dies hat uns natürlich verunsichert, man beginnt zu überlegen, ob man vielleicht einen Fehler gemacht hat.?
Mehr als nur ein Shiba-Problem
Damals dachte ich, wir hätten einfach Pech mit den Hundeschulen gehabt.
Heute weis ich:
Das eigentliche Problem war nie unser Shiba Inu. Jede Hunderasse wurde ursprünglich für bestimmte Aufgaben gezüchtet. Dies genetischen Anlagen und der Funktionstyp prägen das Verhalten eines Hundes bis heute. Gleichzeitig spielen auch Persönlichkeit, Tagesform, Stresslevel und auch bisherige Erfahrungen eine Rolle.
Genau das macht jeden Hund einzigartig- und genau da sollte Training ansetzten.
Entscheidend ist nicht die Hundeschule, sondern ob der Hund als Individium gesehen wird.
Training sollte immer zum einzelnen Hund passen- und nicht umgekehrt.





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